Heute hab ich mal ein ganz besonderes Prachtstück aus meiner Konsolensammlung ausgegraben: Den PCBoy.
Was ist das?
Im Prinzip handelt es sich dabei um ein Modul, das man auf einer Seite an die Parallele Schnittstelle (=Druckeranschluss) des PCs anschließt und auf der anderen Seite mit einem herkömmlichen GameLink-Kabel von Nintendo mit dem Gameboy verbindet. Der PCBoy bietet also die Möglichkeit, den PC mit dem GameBoy zu verbinden.
Was kann man damit machen?
Dadurch, dass der Hersteller von Zeit zu Zeit Software entwickelte, die auf bestimmte GameBoy-Spiele spezialisiert waren, konnte man den PCBoy wunderbar als Schummelmodul verwenden. Anders als bei Action Replay und Konsorten waren dabei jedoch keine Codes, etc. notwendig, auch konnte der Spielstand nicht beschädigt werden. Bei Pokémon bspw. konnte man sich mit Hilfe der PCBoy-Software jedes beliebige Pokémon mit gewünschten Attacken, Statuswerten, Levelwerten, etc. von der Software auf den GameBoy senden. D.h., letztendlich war/ist es auch möglich, recht bequem ein Mew oder Celebi zu ergattern, in Gold/Silber falls gewünscht auch shiny.
Wie funktioniert das genau?
Wie oben bereits erwähnt, Seite A wird an den PC angeschlossen, Seite B mittels Linkkabel an den Gameboy. Weil ich nie ein anderes Spiel als Pokémon ausprobiert hatte, kann ich auch nur die Vorgehensweise dort erklären: Man erstellt sich mit Hilfte der PokéLink-Software gewünschte Pokémon (bis zu 6 Stück auf einmal). Anschließend wählt man im Spiel 6 Pokémon aus, die man nicht mehr benötigt, indem man sie in sein Team aufnimmt. Nun geht es in den Tauschclub. Die PCBoy Software tauscht nun mit dem Pokémonmodul die erstellten Pokémon mit den nicht mehr benötigten Monsterchen aus, und voilà: Auf dem Gameboy befinden sich die Pokémon, die man sich eben noch auf dem PC erstellt hat und auf dem PC die Pokémon, die man im Spiel nicht mehr brauchte. Das Ganze kann natürlich beliebig oft wiederholt werden. Weiterlesen… »
Whoop dee do!
Nachdem es in letzter Zeit doch etwas still um die Seite wurde (vielleicht doch etwas zu still), hab ich mich nun dazu entschlossen, mich aufzuraffen und wieder etwas aktiver zu werden. Themen gibts ja derzeit genug, und da auch unser Partner CulTrash gerade dabei ist, seinen Relaunch durchzuziehen, ist es wohl die beste Zeit, uns anzuhängen und ebenfalls neue Themen rauszuhauen.
Updates auf WordPress 3.3.1 sind soweit fertig, die Technik ist auf dem neuesten Stand…na denn, lasst uns durchstarten!
In der Tat gab es in der vergleichenden Politikwissenschaft in letzter Zeit rege Diskussionen über die osteuropäischen Transformationsprozesse. Insbesondere der Rechtsnachfolger der ehemaligen Sowjetunion, die Russische Föderation, stand dabei häufig auf der Agenda und wurde vielfach behandelt.
Dennoch herrscht Uneinigkeit darüber, wie das politische System Russlands zu klassifizieren sei. Sowohl über die genaue Bezeichnung der Herrschaftsform, als auch des Regierungssystems wird, besonders seit der Präsidentschaft Wladimir Putins, häufig debatiert.
Dabei wird die Russische Föderation zum einen nach der Definiton Joseph Schumpeters, der als entscheidendes Merkmal für eine Demokratie das Bemühen der Eliten um Wählerstimmen ansetzte, als Demokratie geführt, zum anderen kann diese Einordnung nach Demokratiedefinition Robert Dahls aber bezweifelt werde. So häuften sich, um die politische Realität Russlands zu beschreiben, Begriffe wie „gelenkte‟, „defekte‟ oder „illiberale‟ Demokratie.
Ähnlich verhält es sich, wenn man Russlands Regierungssystem definieren möchte, wobei hier meist von einem durch Putin geschaffenen „Superpräsidentialismus‟ gesprochen wird, der sich aus dem Semipräsidentialismus entwickelt hat.
Welcher Blogbetreiber kennt das nicht? Man wird bei der schier unglaublichen Menge vorhander Blogs förmlich dazu gezwungen, den Blog social-network-tauglich zu betreiben und neue Einträge in Facebook, Twitter, MySpace und Co. zu verbreiten.
Ich jedenfalls hatte genau dieses Problem bis vor kurzem auch und möchte deswegen eine ganz simple Methode vorstellen, um einfach und per Knopfdruck eine Nachricht automatisch in diverse Social Media Seiten einzubinden.
Das Zauberwort heißt Ping.fm. Alles, was man braucht, ist ein Ping.fm Account, Accounts bei den jeweiligen Netzwerken und einen Browser.
1. Schritt: Anmeldung bei Ping.fm. Sollte selbsterklärend sein, einfach auf der Startseite das Formular ausfüllen und schwuppdidupp, wir haben unseren Account.
2. Schritt: Neue Netzwerke hinzufügen. Dazu seht ihr auf der linken Seite im Dashboard den Reiter “Add more Networks”. Draufklicken und die gewünschten Netzwerke hinzufügen, sodass nach getaner Arbeit im Dashboard eine Liste vorhanden ist:
3. Schritt: Nachrichten posten. Fertig. Achtet hierbei v.a. darauf, euch kurz zu halten und postet nicht den kompletten Artikel (z.b. wegen Twitter), sondern fügt lieber einen Link auf euren Blogartikel hinzu. Lange URLs werden von Ping.fm automatisch gekürzt.
Vorsicht aber bei facebook: Ping.fm erkennt eure verknüpfte Facebook Seite zwar, das hatte bei mir (auch mit ausgestelltem “normalen” Facebook Account) nicht reibungslos funktioniert. Ich hab’ deswegen einfach nen neuen Facebook Account nur für die Blogseite eröffnet und poste die Statusmeldungen mit diesem und nicht mit meinem primären Account (siehe hier).
Als Beispiele für Twitter, etc. könnt ihr euch die Social Network Seiten von kulturtouristen mal anschauen. Ich bin jedenfalls mit dem Ergebnis zufrieden. Natürlich, es würde auch anders gehen, aber so spart man sich doch jede Menge Zeit.
PS: Ich weiß, dass man auch unterschiedliche Dienste anders miteinander verknüpfen kann, aber da es dabei bei mir immer wieder Probleme gab, hab ich Ping.fm vorgezogen.
Hm. Ein Review zum Nachfolger des 1982 erschienenen, unbestritten genialen TRON zu schreiben ist wirklich nicht einfach. Und ehrlich gesagt hab ich auch nicht so wirklich Lust darauf gerade, aber weil es hier so lange nichts mehr zu lesen gab und vor allem weil ich irgendwie Daft Punks Meisterwerk des Soundtrack-Genres würdigen wollte, hab ichs also trotzdem gemacht. Bzw. ich habs zumindest vor.
Wie sein Vorgänger glänzt auch Tron:Legacy nicht mit einer detailreichen Hintergrundgeschichte. Das gilt sowohl für den eigentlichen Plot, als auch über die dünn wirkenden Figuren, was aber nichts mit den Schauspielern zu tun hat. Ganz im Gegenteil, Jeff Bridges und Bruce Boxleitner spielen gewohnt gekonnt und ohne Schwächen, Olivia Wilde liefert eine durchaus solide Leistung ab und selbst Garrett Hedlund bietet uns Schauspielkunst auf akzeptablem Niveau. Über die Hintergründe der Protagonisten wird man aber, wie bereits erwähnt, größtenteils im Dunklen gelassen. Schade auch, dass das durchaus problematische Vater-Sohn-Verhältnis kaum bzw. unzureichend thematisiert wird.
Aber who cares. Stattdessen wird man bombardiert mit blitzenden Lichtern hier, rasanten Kamerafahrten da, feinster Elektromusik im Hintergrund und einfach überall Tempo, Tempo und nochmals Tempo. Geil. Ohne dies negativ zu meinen, aber der Zuschauer wird von den audiovisuellen Eindrücken fast erschlagen. Gerade in der 3D-Version spielt das Machwerk von Jospeh Kosinski hier seine größten Triumphe aus.
Und wie bereits gesagt, der Soundtrack ist überwältigend. Daft Punk haben dem Film hier einen Soundtrack verpasst, der seinesgleichen sucht. Ich wusste bereits direkt nach der Vorführung, dass ich am nächsten Tag ein Plattengeschäft aufsuchen würde, um mir dieses Meisterwerk zu kaufen. Oah!
Damit will ich auch schon zum Schluss kommen. Es warten noch einige Filme, die ebenfalls gern reviewed werden möchten. Was bleibt also? Dünne Geschichte, dünne Figuren, aber geniale Effekte. Perfektes Popocornkino eben. 4 von 5 Caddys.
Dezember 12, 2010 - 8:19 pm von Daniel No Comments
Ich möchte euch einen Beitrag des NDR Magazins “Zapp” empfehlen, dem ich mich nur vollkommen anschließen kann. Das ist auch der Grund dafür, weswegen ich diesmal nicht selbst einen Beitrag verfasse, da die Kommentatoren der ARD hier in allen Belangen recht haben.
Am Beispiel des jüngsten Vorfalls in der ZDF-Sendung “Wetten…dass?!” kann gezeigt werden, welche Scheinheiligkeit von der deutschen Medienlandschaft (vermehrt in jüngster Zeit) an den Tag gelegt wird. Dabei ist es besonders schade, dass nicht nur Schmier- und Boulevardblätter alà “BILD” beteiligt sind, sondern auch die renommierte Tagespresse undifferenziert, oftmals unsachlich und einfach plump berichtet. Das Youtube-Video sollte in diesem Zusammenhang unbedingt beachtet werden, Daumen hoch.
Dezember 8, 2010 - 12:56 pm von Daniel No Comments
“Schierer Wahnsinn!”, was uns Fleischklopps und sein Songwrite-Mastermind Jim Steinman hier für ein Meisterwerk präsentieren. Angefangen mit dem Gänsehautmonolog “Wasted Youth”, den Jim Steinman höchstpersönlich, ja, man muss fast sagen “verkörpert”, bis hin zum direkt anschließenden “Everything louder than everything else”, das direkt daran anknüpft und uns Melodien ums Ohr flüstert, hämmert, zaubert…nennt es, wie ihr wollt…das alles lässt sich ganz einfach auf den Punkt bringen: phänomenal!
Bevor wir uns dem 2. Teil des Opus näher widmen, muss aber zunächst das angesprochene Schauspiel Steinmans näher besprochen werden. Es gibt hier in YouTube eine wunderbare Version, die zwar nicht von Steinman, sondern einem mir unbekannten Interpreten produziert wurde, aber sie fängt den “Geist”, die diese kleine Geschichte vermitteln möchte, doch wunderbar ein.
Der “Song” zitiert aus dem Vorgängeralbum “Bat out of Hell”, genauer gesagt aus dem Lied “Paradise by the Dashboard Light”…zumindest anfangs, als er über die Kindheit einer fiktiven Person erzählt. Danach läuft der Monolog aber zu Höchstform auf und zeigt dem Hörer, was sich Steinman unter Rock’n'Roll vorstellt: Zertrümmerte Wände, zertrümmerte und blutende Gitarren, und natürlich: Eine Harley Davidson…klar, zertrümmert! Yay! “God damn’it, Daddy! You’ve got to learn a hell ’bout Rock and Roll!”
Der Hauptteil, sprich der “Everything louder than everything else” genannte Part des zweiteiligen Werkes, kann oben schonmal probegehört werden. Die Live Aufnahme kommt der Studioversion zwar schon sehr nahe, doch merkt man klar, dass das Orchester fehlt. Ich möchte jetzt auch gar nicht mehr groß um den heißen Brei herumreden, einfach selbst hören. Nachdem man durch “Wasted Youth” vorbereitet wurde, spricht der jetzige Track sozusagen für sich…alleine. Viel Spaß .